Aphorismen eines Halle-Neustädters

Aus dem Urlaub zurück und deshalb die verspätete Reaktion auf das Bild: „Die Visualisierung zeigt …,

MZ vom 4.9 2018, S9. Es inspiriert mich zu einem Bild der Zukunft. Und wie ich finde positiv. Auf dem eigentlich nie attraktiv verwerteten Nordgelände würden zwei Türme stehen. Sie könnten die seit langem vermissten einstigen Türme am Eingang zur Oberen Leipziger Straße gewissermaßen ersetzen. Nicht in der einmaligen denkmalwürdigen Konstruktionsweise und den Nutzungsmöglichkeiten. Aber jedermann wüsste dann wieder bereits aus der Ferne oder würde wie einst wiedererkennen: Dort ist Halle. Die Eingangstore von Halle, weithin aus dem Land sichtbar, würden ein dominantes Zeichen am Riebeckplatz sein. Und dazu wäre auch kein Gesamtkonzept, wie von einigen Stadträten gefordert, nötig. Bezogen sich doch die Gestaltungswünsche von jeher auf den vorderen Teil des Riebeckplatzes.

Man möge die Gedanken nicht als Ostalgie, sondern als Imagegewinn und Alleinstellungsmerkmal für Halle werten.

 

Dr. Wolfgang Kelling