+ + + OB freigesprochen und gestärkt! Das gefällt einigen Stadträten nicht! Das wird jedem klar Denkenden täglich vorgeführt - auch in der MZ. + + +

 

Diese Hompage war bis zum 31.12.2016 hauptsächlich dem

Bürgerverein Statdgestaltung Halle

mit autorisierten Beiträgen vorbehalten.

Nunmehr können auch Beiträge von deren Mitgliedern und Freunden sowie des

Vereins "pro Damm" veröffentlicht werden.

 

 

Die Schwerpunkte der Arbeit des Bürgervereins Stadtgestaltung Halle sind und waren der Riebeckplatz, die Hochhausscheiben in Halle-Neustadt, Nutzung der Saale und aktuelle und perspektivische Aspekte der Bau- und Verkehrsgestaltung der Stadt Halle, immer auch unter Beachtung sozialer Belange.

Diese Themen finden sich in den Beiträgen und Bildern wieder.

 

 

 

Nach mehreren gemeinsamen Beratungen mit dem

OB Dr. Bend Wiegand

kann eine gute Zusammenarbeit konstatiert werden.

 

Insbesondere die Hinweise des BV Stadtgestaltung bezüglich der Revitalisierung der Hochhausscheiben in Halle-Neustadt

wurden durch den OB aktiv umgesetzt.

 

Natürlich ist der BV auch an einer guten Zusammenarbeit mit den Stadtrats-Fraktionen interessiert.

Allerdings zeigte ein Teil der Stadträte lange Zeit kein Interesse für die Hochhausscheiben.

 

 

 

 Für Halle relevante Homepages sind am Schluss dieser Homepage zu finden.

Aktuelles

Mi

23

Mai

2018

Für den Weiterbau der A143

Zielstellung 5000 Unterschriften

 

Zustimmen unter

 

www.chn.ge2Ha5Li  wenn das nicht erfolgreich ist, dann den Link selber eingeben!

Mo

21

Mai

2018

Bootsanleger am MMC

Die Gründung des Bauwerkes wurde durch sehr lange Stahlbetonsäulen erfolgreich abgeschlossen. Nunmehr sind erste Strukturen des Bootsanlegers und auch des barrierefreien Zugangs zum Gelände zwischen MMC und Saalekahn zu erkennen. Es ist davon auszugehen, dass die Terminplanungen eingehalten werden.

 

Quelle: Text und Fotos, Dr. W. Kelling

Fr

18

Mai

2018

Netzwerk Stadtforen Mitteldeutschland

12. VERNETZUNGSTREFFEN DER STADTFOREN MITTELDEUTSCHLANDS

Niederschrift

(Gert Rehn)

Tag, Ort: 21.04.2018 im Forum für Baukultur Dresden, Wiener Straße

Teilnehmer (nur Sprecher bzw. Vertreter genannt)

Altenburg: Stadtforum A.; Peter Gzik

Chemnitz: Stadtforum C.; Michael und Maria Backhaus, Gert Rehn, Martin Steudtner

Dresden: Forum für Baukultur e.V., Susanne Reichle, Dr. Sebastian Storz, Lisa Mählmann

Dresden: stadtbilDD-das Korrektiv; Stefan Schiller

Dresden: Entwicklungsforum Dresden; Dr. Peter Bäumler, Rüdiger Dittrich

Dresden: Ges. Historischer Neumarkt Dresden; Jürgen Borisch

Dresden: ostmodern.org; entschuldigt

Dresden: industriekultur.de; Basti Dämmler; entschuldigt

Freiberg: Stadtforum F.; Dr. Rüdiger Wirth

Görlitz: Stadtforum Görlitz; Thomas Göttsberger: entschuldigt wegen Demos in Ostritz

Halle: Arbeitskreis Innenstadt e.V.; Marcel Naumann, Jürgen Engelhardt

Leipzig: Stadtforum L.; Wolfram Günther

Weimar: Prof. Dr. Heinz Schwarzbach

Zittau: Stadtforum Z.; Dr. Dragica Anderle, Matthias Böhm

Insgesamt haben 19 Personen teilgenommen.

Moderation: Wolfram Günther, Gert Rehn

Allgemeines

Beim 11. Vernetzungstreffen in Halle wurde als Veranstaltungsort für das 12. Treffen

Dresden angekündigt, aber es fehlte dort ein Organisator. Deshalb hat das Stadtforum

Chemnitz in Dresden einen Ort der Zusammenkunft gesucht. Dieser wurde dank der Hilfe

vom Forum für Baukultur durch Frau Reichle und Herrn Dr. Storz dort ermöglicht.

Die Räume entsprachen durch Banner, Modelle und Atmosphäre sehr gut unserem

Anliegen.

Tagesordnung

Diese wurde durch die Moderatoren vorgeschlagen und bei den Stadtforen angefragt, ob

entsprechende Beiträge möglich wären. Danach wurde das Programm aufgestellt und

ausgelegt.

Nachstehend wird der Ablauf des Treffens dargestellt. Die Niederschrift ist kein

Redeprotokoll und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Vorträge mögen deshalb

2

und weil einige als Textbeiträge in der dritten Ausgabe des STADTFORUMs erscheinen

sollen, bis Ende Juli an Gert Rehn als Vertreter der Redaktion übermittelt werden.

Begrüßung durch Herrn Dr. Storz

Vorstellung der Teilnehmer

Vorträge

Dr. Sebastian Storz; Forum für Baukultur Dresden e.V.

„Das baukulturelle Erbe unserer Städte – ein lokales und zugleich europäisches Erbe!“

Die gegenwärtige Bildungspolitik ist geprägt durch die PISA-Vorgaben, welche vor allem

naturwissenschaftliche und kaufmännische Erziehung in den Vordergrund stellen. Es wird zu

wenig Zeit in den Schulen für Geschichte im Allgemeinen und speziell Baugeschichte

vorgesehen. Die Schüler verstehen die Zeitepochen ungenügend und Besonderheiten der

Stilepochen dementsprechend auch kaum. Deutschland produziert mehr und mehr

ausgebildete Ungebildete.

Es treten touristische Highlights, Events und oberflächliche Vergnügungen in den

Vordergrund. Dabei kann die Beschäftigung mit unserem kulturellen Erbe selbst zum

Vergnügen führen. Schon die Schüler müssen an eine gewissenhafte und interessante

Darstellung der Baukultur und der Künste herangeführt werden.

Die hemmungslose Kommerzialisierung unserer Städte führt zu Fehlentscheidungen in den

Ämtern. Zum Beispiel wird das Dynamo-Stadion rücksichtslos erweitert, um von derzeit

30000 Zuschauer dann 45000 aufzunehmen. Dabei wird der Große Garten vernachlässigt

und Parkplätze ebenso.

Die Erinnerungskultur bezüglich des 13. Februar 1945 wird in Dresden durch eine Sitzbank

verwirklicht, auf der Passanten ihren Imbiss einnehmen. Auf der Rückenlehne befindet sich

die Zahl der Opfer der Bombardierung!

Die Ruinierung der Plastiken im Großen Garten durch Vandalismus zeigt, wie wenig Achtung

manche Jugendliche vor Kunstwerken haben. Das ist in Italien anders, führte Dr. Storz aus.

Das Zurückdrängen gesellschaftswissenschaftlicher Bildung muss aufhören. Deutschland

braucht eine grundsätzliche Neuausrichtung der Bundeskulturpolitik.

Stefan Schiller; StadtbilDDresden

Unsere Anliegen

Die Bürgerinitiative tritt ein für den Erhalt der regionaltypischen Bauelemente. Dabei wird

davon ausgegangen, dass eine Vereinheitlichung der Architektur in Richtung beliebig

auswechselbarer Gebäude verhindert werden muss. Jede Region hat ihre eigene Prägung

und diese muss auch empfunden und berücksichtigt werden. Die Bürger haben ein gutes

Gefühl, was in ihre Umgebung passt und was nicht. Darauf ist viel mehr Rücksicht zu

nehmen von Architekten und Amtsträgern. Es wurde eine „Broschüre zur Dresdner

Regionaltypik“ herausgegeben.

Auch die Elemente der Stadtmöblierung wie Straßenbeleuchtung, Sitzmöbel, Brunnen,

Denkmäler und Werbeflächen sollten sich in ihrer Gestaltung in das Stadtbild einfügen.

Derzeit plant eine Immobilienholding einen Großbau an der Elbe. Dazu gibt es zu wenig

Kritik, denn oft steht eine Lobby hinter solchen Vorhaben. Das „Zentrum für Baukultur“,

angesiedelt im Kulturpalast und mit der Architektenkammer verbunden, sollte in diesem

Zusammenhang mit ihren Vorhaben deutlicher an die Öffentlichkeit treten und

Bürgerinitiativen beachten.

3

Jürgen Borisch; Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden (GHND) e.V.

Seit langer Zeit ist die GHND unermüdlich dabei, im Pavillon am Pirnaischen Platz den

Bürgern den Stand der Bebauung des Neumarktes zu erläutern. Es konnten schon

Planungen verhindert werden, welche keinen Bezug auf die Baugeschichte an diesem

einzigartigen Platz hatten. Allerdings werden von Großinvestoren die Möglichkeiten

ausgereizt, maximale Wohnflächen zu erzielen. So sollen demnächst 270 Wohnungen für 20

Mio. Euro in diesem Bereich gebaut werden.

Ein wichtiges Anliegen ist der GHND die Zusammenarbeit mit Schulen. Von 20 angefragten

Schulen haben bisher nur drei das Angebot für Workshops und Bastelarbeiten im Pavillon

angenommen.

Dresdner Kalamitäten: die historische Gaststätte „Ratskeller“ ist schon lange geschlossen,

der Fernsehturm nicht zugänglich und die Winkelmann-Ehrung zum 250.Todestag am 6.Juni

2018 wird hier fast übergangen.

Prof. Dr. Heinz Schwarzbach, Weimar;

Ein bedeutender Fehler unserer Zeit ist die Ausbildung der Amtsträger als Planer und nicht

als Gestalter. Erst seit 1975 bekam die Denkmalpflege in der DDR eine neue Wertigkeit.

In Weimar ist der jahrelange Kampf gegen die massive Bebauung des Schießhausgeländes

nur z.T. erfolgreich gewesen. Der damalige Bürgermeister Wolf ist abgewählt worden.

Peter Gzik; Stadtrat in Altenburg, Stadtforum Altenburg

Hier wurde auf das Engagement des Stadtforums für und die Schwierigkeiten bei der

Bewerbung Altenburgs zur 5. Thüringer Landesgartenschau 2024 eingegangen.

Dr. Rüdiger Wirth; Stadtforum Freiberg

Es wurde auf den im Netzwerkheft 2 besprochenen Anbau an das Bergbaumuseum

eingegangen und verschiedene andere Gestaltungen gezeigt. Das Landesamt für

Denkmalpflege Dresden verstärkt seine Einflussnahme auf den bisherigen Entwurf und es ist

fraglich, ob dieser zur Ausführung kommen kann.

Michael Backhaus; Stadtforum Chemnitz

Innerhalb eines Arbeitsauftrags für das Klinikum Chemnitz wurde die Gemeinde Drebach mit

ihren Krokuswiesen für Fotomotive ausgewählt. Mit viel Akribie hat der Berufsfotograf M.B.

dort seine Motive gesucht und die dörfliche typische Bauweise versucht festzuhalten. Dabei

wurden die Gefahren durch Neubauten erkannt, die nicht zum Ortsbild passen. Diese

Gefahren gibt es überall.

Die Gemeinden können Ortssatzungen erlassen, nach denen sich die Bauherren richten

müssen. Aber es wurde angemerkt, dass sich der Widerstand der Bauherren bemerkbar

macht, sodass Ortssatzungen zurückgenommen werden mussten, damit „frei“ gebaut

werden konnte.

Die Gemeinden werden also erpresst, um eine freie Bauweise zu erreichen. Ergebnis ist oft

die Störung des Ortsbildes.

Wolfram Günther; Stadtforum Leipzig / Leipziger Denkmalstiftung

4

Das Stadtforum sieht in Leipzig in Bezug auf qualitätvolle Planung Handlungs- und

Gestaltungsbedarf am Leuschnerplatz, am Matthäikirchhof, bei der Öffnung des

Pleißemühlgrabens und bei der Bewahrung von Industriebauten und bringt sich hier ein. Die

Denkmalstiftung sieht die Notwendigkeit, dass sich unterschiedliche Akteure aus

Bürgerschaft, Verwaltung, Kultur und Wirtschaft zusammen engagieren, um Leerstände in

wertvollen Baudenkmalen anzugehen, die sich nicht durch Investorennachfrage allein

erledigen. Gegenwärtig initiiert und begleitet sie solche Prozesse lokal etwa in den Städten

Leisnig und Zeitz, städteübergreifend im Landkreis Mittelsachsen oder mit dem Arbeitskreis

sächsische Spinnmühlen.

Marcel Naumann; Arbeitskreis Innenstadt Halle;

Abriss des Raumflugplanetariums „Sigmund Jähn“

Sehr bedauerlich ist der kürzlich vollzogene Abriss dieses architektonisch hervorragenden

Planetariums (Architekt Klaus Dittrich, Planung Herbert Müller) auf der Peißnitzsinsel in

Halle. Die HP-Schalen (Hyperbolische Paraboloidschalen) wurden in den 1950er Jahren

durch Herbert Müller entwickelt. Das Saalehochwasser 2013 hat gezeigt, dass der Standort

für ein Planetarium ungeeignet ist. Nach Darstellung der halleschen Stadtverwaltung war nur

der Abriss und nicht die Sanierung und Umnutzung des Planetariums mit Mitteln aus dem

Fluthilfefonds förderfähig.

Der AKI engagiert sich weiter zusammen mit dem Schwemme e.V. für die Sanierung und

Wiederbelebung der Schwemme-Brauerei. Mittlerweile konnten umfangreiche Fördermittel

für die statische Instandsetzung eingeworben werden.

Matthias Böhm, Stadtrat in Zittau, Stadtforum Zittau;

Umgebindehäuser in der Lausitz/Abrisse in Zittau

Es gibt noch ca. 19000 Umgebindehäuser, auch bis zum Elbegebiet hin. Davon stehen 6000

unter Denkmalschutz. Es gibt die Stiftung Umgebindehäuser. Der Charakter des

Umgebindehausese: Die Blockstube im Untergeschoss ist ein slawisches Element, das

Obergeschoss mit Fachwerk ein fränkisches.

In Zittau sind fünf stadtbildprägende Häuser abgerissen worden. Drei Eckhäuser, zwei am

Bahnhof und eines an einer Haupteinfallstraße. Das ist ein „Schlag ins Gesicht“ für das

Stadtforum Zittau. Das Grundproblem ist das Stadtumbauprogramm Ost, wonach es nur für

Abrisse Fördermittel gibt – widersinnig!

Diskussionsrunde:

Thema 1: Wie kann man für die Jugend wirken?

Dr. Storz: Ein gutes Beispiel ist der Denkmal-Pfad, der vom Hans-Erlwein-Gymnasium

angelegt wurde im Rahmen der Initiative „denkmal-aktiv“.

M. Böhm: Die Idee der Wächterhäuser könnte Abrisse verhindern in Zittau, dazu bedarf es

aber der Unterstützung der Gemeinde.

Thema 2: Bildung eines Stadtforums Dresden

G. Rehn: Mir sind sechs Dresdener Bürgerinitiativen bekannt. Herr Dr. Storz hat sich bereit

erklärt, in seinen Räumen bei Bedarf eine Runde zusammenzubringen, die sich austauschen

kann und vielleicht ein übergreifendes Stadtforum bildet. Dieses würde vielleicht noch eher

gehört werden als Einzelgruppen. Die Meinungen und Ansichten innerhalb der Stadtforen

sind nicht immer homogen, sodass eine Vielfalt der Ansichten gewahrt bleibt.

Thema 3: Netzwerkmagazin

Eine dritte Ausgabe des STADTFORUMs soll erscheinen. Die Redaktion erfolgt wieder über

5

Gert Rehn, Wolfram Günther und Marcel Naumann. Textvorschläge sollen bis spätestens

Ende Juli an die Redaktion geschickt werden. Der Arbeitskreis Innenstadt e.V. wird wieder

die Kosten für Druck und Layout vorschießen. Es wird weiterhin um Spenden gebeten!

Stadtrundgang mit Führung durch J. Borisch

Im Pavillon der GHND e.V. am Pirnaischen Platz wurde anhand eines kurzen Films die

Ausgangslage und die bisherige Bebauung am Neumarkt erläutert. Dabei konnte festgestellt

werden, dass Dank der Bürgerinitiative so manche unpassende Bebauung zurückgedrängt,

verworfen oder ersetzt werden konnte durch eine an das historische Vorbild angelehnte

Lösung. Der Rundgang führte dann durch die Straßenzüge zum Neumarkt vor die

Frauenkirche, wo man den aktuellen Stand der Rekonstruktion besichtigen konnte.

DIE AUSRICHTUNG DES NÄCHSTEN VERNETZUNGSTREFFENS ÜBERNIMMT DAS

STADTFORUM ALTENBURG. DAS TREFFEN SOLL AM 13. APRIL 2019 IN

ALTENBURG STATTFINDEN.

Di

15

Mai

2018

Experimentalbauten in Halle-Neustadt

Zukunftsstadt Halle-Neustadt 2050

 

 

 

Für die nächste Etappe im Bundeswettbewerb „Zukunftsstadt“, ausgelobt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, wünsche ich der Stadt Halle viel Erfolg.

 

Die Ideen zur „Zukunftsstadt Halle-Neustadt 2050“ sind vielversprechend und umspannen ein großes Themenfeld.

 

Dennoch möchte ich ein Thema betrachten, welches so bis jetzt noch nicht erörtert wurde.  

Für mich spielt die Architektur der Neustadt eine große Rolle. Halle-Neustadt ist eines der größten zusammenhängenden städtebaulichen Ensembles der Nachkriegsmoderne in Deutschland und Europa.

 

Deshalb ist die Neustadt  der richtige Standort für eine Zukunftswerkstatt  „Städtebau und Architektur, Arbeiten und Wohnen in zukünftig neu zu planenden Stadtteilen in Deutschland und Europa“.

 

So wie Dessau die Bauhausstadt ist, kann Halle-Neustadt Innovationszentrum  der städtebaulichen Moderne des 21. Jahrhunderts werden.

Grundlage ist die Neustadt selbst mit seiner städtebaulichen Architektur der Nachkriegsmoderne und seinen Lebensverhältnissen in der Gegenwart.

Daraus ableitend, was aus heutiger Sicht, einer immer noch städtebaulich modernen Stadt, zu verbessern wäre, ist für die Entwicklung von Städtebau und Architektur die Neustadt ein offenes Labor.

 

Diese Möglichkeiten sollten genutzt werden, um in der Bildungshochburg ein Institut zu etablieren, das sich genau mit diesen Fragen befasst und nach Lösungen sucht.

Damit Forschungsergebnisse nicht nur Theorien bleiben sollte eine Fläche für Experimentalbauten ausgewiesen werden, an denen die Entwicklungen in der Architektur auch getestet und erlebt werden können.

 

Eine solche Einrichtung könnte deutschlandweit Interesse Wecken und damit richtungsweisend für die Zukunft in der Neustadt sein.

 

 

 

Wolfgang Meissner

 

 

Do

10

Mai

2018

Wie weiter am Riebeckplatz?

„Unser Antrag fordert das ein, worauf sich Verwaltung und Stadtrat 2015 geeinigt haben. Schnellstmöglich, aber spätestens zum Planungsausschuss im September 2018 soll die Verwaltung dem Rat den Rahmenplan zur Beschlussfassung vorlegen. In diesem muss Folgendes festgelegt werden:

– Gebäudehöhen und Dimensionen der Bauten,

– Gestaltung der Raumkanten, Grünflächen und Freiräume,

– Fuß- und Radwegeverbindungen auf und unter dem Riebeckplatz und zwischen den Quadranten sowie

– Maßnahmen für ein verbessertes Stadtklima, die bei den Planungen berücksichtigt werden müssen.“
Die Vorsitzenden weiter: „Der Vorwurf, der Stadtrat sei ‚Verhinderer‘, weil er den vorgeschlagenen Verkäufen nicht sofort zustimmt, geht fehl. Vielmehr muss sich die Verwaltung den Vorwurf gefallen lassen, dass sie ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat. Die Verwaltung hatte über zwei Jahre Zeit, den Auftrag des Stadtrates zu erledigen und den Rahmenplan aus dem Leitbild Riebeckplatz zu entwickeln. Erst auf dieser Grundlage kann über den Verkauf oder die Verpachtung von Grundstücken und über konkrete Bauvorhaben am Riebeckplatz gesprochen werden. Es ist nicht die Aufgabe der Investoren, für die Stadt deren stadtplanerische Aufgaben zu erledigen.“
Die Vorsitzenden abschließend: „Wir Stadträtinnen und Stadträte sind alle daran interessiert, dass dieses wichtige Eingangstor unserer Stadt sich gut und zügig entwickelt. Der Riebeckplatz ist einer der bedeutendsten Plätze und die aktuell größte Herausforderung für die Stadtentwicklung. Was dort gebaut wird, steht mindestens die nächsten 50 Jahre und bestimmt das Lebensgefühl und die städtische Atmosphäre für alle Hallenserinnen und Hallenser sowie die Gäste unserer Stadt.“

Kontakt
Dr. Brock, Inés: Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN: 0345-221 3057
Krause, Johannes: Vorsitzender der SPD-Fraktion: 0345-221 3062
Dr. Meerheim, Bodo: Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE: 0345-221 3056
Scholtyssek, Andreas: Vorsitzender der CDU/FDP-Fraktion: 0345-221 3054
Wolter, Tom: Vorsitzender der Fraktion MitBÜRGER für Halle – NEUES FORUM: 0345-221 3071

 

(Quelle: PM der SPD-Ratsfraktion 14:41 h)

Sa

28

Apr

2018

Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren A143

Viele Grüße
Wolfgang



-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: A 143, VKE 4224 - Unterlagen Planfeststellung
Datum: Thu, 26 Apr 2018 08:40:52 +0000
Von: Blawusch, Andreas <Blawusch@deges.de>
An: 'fwheinrich@t-online.de<fwheinrich@t-online.de>


Sehr geehrter Herr Heinrich,

 

wie bei der Bürgerinformation zum Weiterbau der A 143 Westumfahrung Halle am 24. April 2018 vereinbart, übersenden wir Ihnen anbei den Link zur Internetseite des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt auf der die festgestellten Planunterlagen zur A 143 Westumfahrung Halle heruntergeladen werden können:

https://lvwa.sachsen-anhalt.de/das-lvwa/wirtschaft-verkehr/planfeststellung/abgeschlossene-verfahren/neubau-der-bundesautobahn-143-westumfahrung-halle-saale-verkehrseinheit-4224/

 

Die Übersichtskarte (Unterlage 2) sowie die Übersichtslagepläne (Unterlage 3, Pläne 1-3) befinden sich in der Zip-Datei des Teils 01.

 

Die Unterlagen der Bürgerinformation am 24. April 2018 werden von DEGES auf der folgenden Seite im Register „Bürgerinformation A 143“ zum Download zur Verfügung gestellt.

http://www.deges.de/Projekte/VDE-Strasse/VDE-Nr.-13-A-38-Goettingen-Halle-und-A-143-Westumfahrung-Halle/VDE-Nr.-13-A-38-Goettingen-Halle-A-143-Westumfahrung-Halle-E1055.htm

 

 

Mit freundlichen Grüßen

i.A. Andreas Blawusch

Sachgebiet Entwurf / Abteilung P 1.2

 

Tel.:     030 - 202 43 - 653

Fax:     030 - 202 43 - 390

blawusch@deges.de

 

 


DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Zimmerstraße 54
10117 Berlin 
E-Mail: info@deges.de 
Web: www.deges.de 

Sitz der Gesellschaft Berlin, Registergericht Charlottenburg Nr. HR B 41 385 
Vorsitzender des Aufsichtsrates: MDir Dr. Stefan Krause 
Geschäftsführung: Dirk Brandenburger (techn.), Bodo Baumbach (kfm.-jur.) 

Hinweis: Klicken auf die blauen Verlinkungen bringt bei mir keinen Erfolg!

Möglichkeit : Kopieren und selber verlinken. W. K.

Do

26

Apr

2018

Breiter Zuspruch für die A143

Kommentar. In der MZ vom 26.4.2018 werden in großer Ausführlichkeit die Aspekte für den Bau der A 143 dargestellt. Eine bedeutende Anzahl ansässiger Betriebe und Firmen bekunden über die IHK Halle-Dessau ihr essentielles Interesse an einem schnellen Baubeginn. (Wird fortgesetzt)

Dr. W. Kelling

 

Quelle: MZ, 26.4.208, S.7

Mo

23

Apr

2018

Bilder entlang der Hafenbahntrasse

Wohnen im Parkviertel, Bogenhagenstraße, BWG

Wohnen im Parkviertel, BWG

mehr lesen

Sa

21

Apr

2018

Bootsanleger am MMC --- Saalekahn

Blick vom MMC zur Saline

Blick vom MMC zum Saalekahn

mehr lesen

Do

12

Apr

2018

Hauptstraßensystem in Halle --- Beratung mit OB

Am Montag 9.4.2018 fand beim Oberbürgermeister Dr. B. Wiegand eine turnusmäßige Beratung mit einer Arbeitsgruppe statt. Thema der Beratung war „Gedanken zur Weiterentwicklung des Hauptstraßensystems in Halle“. Dazu wurde eine mehrseitige Text- und Bildausarbeitung der Herren Dr.-Ing. Udo Schumann und Reiner Halle übergeben.

Um die künftige Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und der Arbeitsgruppe zu stimulieren, wurden vom Stadtplanungschef, Herrn Löbner die Entwicklungsschwerpunkte von Halle in Form eines Power-Point-Vortrages dargestellt.

Die o. g. Verfasser stellten zunächst ihre Gedanken zum Hauptstraßensystem in Halle vor. Schwerpunkt war dabei die Trassenführung der Nordtangente.

In der sich anschließenden Diskussion, an der sich auch Dr. Wiegand und der Baudezernent, Herr Steglin beteiligten, wurden die Standpunkte vertieft, erweitert und wertvolle Hinweise eingebracht. Es wurde resümiert, dass es keine wesentlichen Divergenzen bei der Entwicklung des Hauptstraßensystems von Halle gibt.

 

Der nächste Beratungstermin wurde für den August festgelegt. Die Arbeitsgruppe übergibt rechtzeitig ihre Themenvorstellungen an den Oberbürgermeister.

Es wurde informiert, dass alle 5 Hochhausscheiben in Halle-Neustadt nunmehr im Besitz von glaubwürdigen Investoren seien.

Quelle:Text und Fotos  Dr. W. Kelling

So

25

Mär

2018

Die Arbeiten an der Pumpentrasse sind am Kirchteich - Park angekommen

Die Zufahrt von "An der Feuerwache"  Richtung Auffahrt B 80

Altes Material der Pumpentrasse.

mehr lesen

So

25

Mär

2018

Die Wertstoff - Reste vom "Basar"

Freier Blick in das weite Rund.

mehr lesen

Mi

14

Mär

2018

Informationen zum Stadtbahnprogramm

mehr lesen

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In der HP werden nunmehr auch Einzelmeinungen von interessierten Bürgern veröffentlicht.

Die veröffentlichten Meinungen müssen nicht mit denen der Redaktion übereinstimmen.