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Diese Hompage war bis zum 31.12.2016 hauptsächlich dem

Bürgerverein Statdgestaltung Halle

mit autorisierten Beiträgen vorbehalten.

Nunmehr können auch Beiträge von deren Mitgliedern und Freunden sowie des

Vereins "pro Damm" veröffentlicht werden.

 

 

Die Schwerpunkte der Arbeit des Bürgervereins Stadtgestaltung Halle sind und waren der Riebeckplatz, die Hochhausscheiben in Halle-Neustadt, Nutzung der Saale und aktuelle und perspektivische Aspekte der Bau- und Verkehrsgestaltung der Stadt Halle, immer auch unter Beachtung sozialer Belange.

Diese Themen finden sich in den Beiträgen und Bildern wieder.

 

 

 

Nach mehreren gemeinsamen Beratungen mit dem OB kann eine gute Zusammenarbeit konstatiert werden.

 

Natürlich ist man auch an einer guten Zusammenarbeit mit den Stadtrats-Fraktionen interessiert.

 

 

Aktuelles

Fr

24

Mär

2017

Kaminfans als Umweltbelaster

Das Heizen mit Holz als Brennstoff erfreut sich aus Gründen der Kostenersparnis und auch wegen der größeren Behaglichkeit zunehmender Beliebtheit. Die Verwendung von Holz als erneuerbarem Energieträger ist einerseits aus Sicht des Klimaschutzes sinnvoll. Andererseits können vor allem handbeschickte Öfen und Kamine durch unvollständige Verbrennung zur Emission von Luftschadstoffen, insbesondere Feinstaub (Partikel PM10), führen.

Holzfeuerungen stellen daher neben dem Kfz-Verkehr eine bedeutende Quelle für die Luftbelastung dar, und das nicht nur im ländlichen Raum sondern auch im innerstädtischen Bereich. Aus diesem Grund wurden im Rahmen eines Messprojektes des Landesamtes für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU) am Standort der Luftmessstation in Burg Untersuchungen zum Einfluss von Holzheizungen im innerstädtischen Bereich vorgenommen, berichtete der amtierende Präsident des LAU, Herr Prof. Dr. Christian Ehrlich.
Die Untersuchungen zeigten u. a., dass kleine Holzfeuerungsanlagen dazu beitragen, den Konzentrationswert von Feinstaubpartikeln zu erhöhen und damit zu einer Grenzwertüberschreitung beitragen können.

Die Ergebnisse des Messprojektes sind in einer Fachinformation des Landesamtes für Umweltschutz unter dem Titel „Einfluss von Holzheizungen im innerstädtischen Bereich“ veröffentlicht, die zum Download unter www.lau.sachsen-anhalt.de verfügbar ist.

In diesem Zusammenhang soll auch an Betreiber von handbeschickten Öfen und Kaminen appelliert werden, dass sie durch sachgerechtes Heizen oder sogar in bestimmten Fällen (wenn bereits ein hohes Belastungsniveau durch Feinstaub vorhanden ist) durch einen Verzicht auf Holzfeuerung zu einer Verminderung der Feinstaubbelastung auch im eigenen Umfeld beitragen können.

Quelle: Internet, halle.de

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Mi

22

Mär

2017

Mehr Demokratie!

Direkte Demokratie in den Ländern: Schlusslicht Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist Schlusslicht beim Thema Direkte Demokratie. Das geht aus dem Volksbegehrensbericht des Vereins „Mehr Demokratie e.V.“ hervor. Danach gab es in Sachsen-Anhalt in den letzten 10 Jahren lediglich ein einziges Volksbegehren: „Gegen zwangsweise Bildung von Einheitsgemeinden“ im Jahr 2010. Dieses scheiterte an der zu geringen Anzahl von Unterschriften. Im Ranking der 16 Bundesländer nimmt Sachsen-Anhalt damit den letzten Platz ein (VBB, Seite 15). Den bisher einzigen Volksentscheid in Sachsen-Anhalt gab es 2005: „Für ein kinder- und jugendfreundliches Sachsen-Anhalt“, der jedoch trotz klarer Abstimmungsmehrheit am zu geringen Zustimmungsquorum scheiterte.

Bisher steht direkte Demokratie auf Landesebene in Sachsen-Anhalt also lediglich auf dem Papier. Schuld daran tragen nach Meinung von Mehr Demokratie vor allem die auch im Vergleich zu anderen Bundesländern viel zu hohen, gesetzlich vorgeschriebenen Quoren. Bereits im September 2016 hatte der Landesverband Sachsen-Anhalt von Mehr Demokratie in einem Offenen Brief an alle Mitglieder des Landtages darauf hingewiesen. So muss ein Volksbegehren bisher von mindestens 9 Prozent aller Wahlberechtigten unterschrieben werden. Vorgeschlagen wurde hier eine Absenkung auf 5 Prozent. Für Volksentscheide zu einfachen Gesetzen gilt bisher, dass zusätzlich zur einfachen Mehrheit aller gültigen Stimmen auch noch mindestens 25 Prozent aller Wahlberechtigten zustimmen müssen. Bei Volksentscheiden, die eine Änderung der Landesverfassung zur Folge haben, bedarf es mindestens einer zwei Drittel Mehrheit aller gültigen Stimmen und einer Zustimmung von mindestens 50 Prozent aller Wahlberechtigten. Hier schlägt Mehr Demokratie vor, Zustimmungsquoren gänzlich abzuschaffen, so wie dies in Bayern und Hessen bereits jetzt der Fall ist. Stattdessen sollte analog wie bei Wahlen verfahren werden, wo lediglich die Mehrheit der gültigen Stimmen entscheidet. Was bei der Wahl eines Landtages für die nächsten 5 Jahre geht, muss doch wohl auch bei einer Sachentscheidung möglich sein, argumentiert Mehr Demokratie. Ebenso wichtig ist aber auch der Wegfall des sogenannten Finanztabus, wonach gegenwärtig Gesetzentwürfe „von unten“ von vornherein abgelehnt werden, die „ein Haushaltsgesetz, Abgabengesetz oder Besoldungsregelungen zum Gegenstand“ haben. Hierdurch wird die Volkssouveränität, entgegen Artikel 20, Absatz 2 Grundgesetz, in erheblichem Maße eingeschränkt und der Landtag entscheidet häufig „in eigener Sache“.

Interessant für Sachsen-Anhalt dürfte aber auch der Vorschlag der Thüringer CDU sein, die direkte Demokratie, das heißt die stärkere Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die Gesetzgebung, durch ein fakultatives Referendum auszubauen
(VBB, Seite 26). Danach sollen Gesetze grundsätzlich erst nach 100 Tagen in Kraft treten. Kommen in dieser Zeit 50 Tausend Unterschriften zusammen, wird durch Volksabstimmung entschieden, ob das Gesetz in Kraft tritt oder nicht. In der Schweiz wird das fakultative Referendum bereits seit 1874 äußerst erfolgreich praktiziert.

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Quelle: Internet, halle.de

Di

21

Mär

2017

Kulturhauptstadt

Kulturhauptstadt-Bewerbung: „Die Zeit drängt, konkret zu werden“

Kulturhauptstadt: Ein Land - Zwei Bewerber

Ein Fazit des gestrigen Bürgergesprächs zum Thema „Ein Land – Zwei Bewerber“ könnte sein, dass Magdeburg im Rennen um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2015“ momentan die Nase vorn hat.

Doch zurück auf Anfang. Denn da stand erst einmal die Einladung, die kam von der Stadtratsfraktion MitBürger – NEUES FORUM und ins Podium waren ausschließlich Vertreter aus der Landeshauptstadt Magdeburg geladen. Staatssekretär Schellenberger, der seine Teilnahme erst zusagte und dann wieder absagte, um dann Dr. Wolfgang Schneiß vom Kulturministerium zu entsenden. Tamás Szalay (Leiter des Organisationbüros Magdeburg 2025) und Norbert Pohlmann (Geschäftsführer Forum Gestaltung e.V. in Magdeburg) kamen als Vertreter der Bewerberstadt. Tom Wolter (Vorsitzender der einladenden Fraktion und selbst engagierter Kulturarbeiter) moderierte die Veranstaltung. „Weil wir überrascht wurden mit einer Initiative des Oberbürgermeisters, sich doch um den Titel ‚Kulturhauptstadt‘ zu bewerben“, gab Wolter einleitend zu. Doch wolle man auch für die Stadt Halle die Chancen solch einer Bewerbung ausloten, so der Stadtrat und Theaterregisseur ergänzend.

Einleitend berichtete Tamás Szalay über den organisatorischen Stand in Magdeburg. So habe man jetzt seit November das „Organsitationsbüro 2025“ mit fünf Beiräten und zwei Mitarbeitern eingerichtet. 2018 sollen noch weitere Mitarbeiter hinzu kommen. Für Mai ist eine erste interne Auswertung vorgesehen, bei der alle bisher erarbeiteten Projektideen für die Kulturhauptstadt-Bewerbung auf den Prüfstand kommen. Erst in der zweiten Jahreshälfte wolle man mit konkreten Ideen an die Öffentlichkeit gehen.
Magdeburg hat sich mit Tamás Szalay einen Mann an die Spitze des Organisationsbüros geholt, der bereits beste Erfahrungen mit einer erfolgreichen Bewerbung um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ gemacht hat. Doch seine Erfahrungen wurden auch erheblich getrübt, durch die politischen Umstände in Ungarn. Er war an der Bewerbung beteiltigt und später dann 2010 auch kultureller Direktor in der Kulturhauptstadtzentrale von Pècs.

Magdeburg plant 2,9 Millionen Euro für die Bewerbungsphase
Bereits seit 2012 beschäftigt sich das Forum Design e.V. in Magdeburg mit dem Thema Kulturhauptstadt. So habe man u.a. Gespräche in Seniorentreffs, bei Kleingartenvereinen und selbstverständlich auch mit den Kulturschaffenden der Stadt geführt, um Ideen für eine Bewerbung zu sammeln, so Pohlmann. Auch sei in Magdeburg die Initiative für die Bewerbung aus den Reihen des Stadtrats gekommen. „Fraktionsübergreifend“, betonte der Geschäftsführer des Forums Design.
Man habe bereits einen animierten Trailer mit der Magdeburger Independent-Band „Verfolgte vom Orchester“ produziert. Auch sei der Dok-Film „Magdeburg sein!“ erfolgreich, berichtete Pohlmann weiter. Ohnehin habe man nicht das Stadtmarketing im Blick, denn die Bewerbung müsse auf breite Füße gestellt sein, um eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zu erreichen.
Und im Stadtrat wurde 2015 beschlossen, für die Bewerbung 2,9 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Auch wenn sich Schneiß vom Kulturministerium betont diplomatisch gab, so war in seinen Redebeiträgen deutlich geworden, dass Magdeburg durch seine fünfjährige Vorlaufzeit die Nase vorn hat. Auch beobachte man im Ministerium sehr genau, welche Anträge gestellt werden. Und diese würden erkennen lassen, dass Magdeburg längst Fahrt aufgenommen hat, im Wettbewerb um den Titel Kulturhauptstadt Europas.
Wohl auch mit Blick auf Halle meinte Schneiß: „Die Zeit drängt konkret zu werden, sich breit aufzustellen.“

„Das wird uns schwer fallen, zwei Bewerbungen.“
Es gab auch Publikumsfragen, die immer wieder auf die Rolle, die Chancen von Halle abzielten. So wollte der Musiker Matthias Erben wissen, ob es überhaupte aus einem Bundesland zwei Bewerber geben dürfe. Was bejat wurde. Schneiß erinnerte sich jedoch auch eine Äußerung von Staatsminister Robra: „Das wird uns schwer fallen, zwei Bewerbungen.“
Eine weitere Frage zielte darauf ab, ob Halle und Magdeburg sich gemeinsam bewerben könnten. Dies wurde ausgeschlossen. Zwar könne die eine Stadt die andere unterstützen, jedoch erhält nur eine Stadt den Titel.
Stadträtin Katja Müller wollte in Erfahrung bringen, ob der Oberbürgermeister sich zum Thema Kulturhauptstadt bereits an das Kulturministerium gewandt hat. Davon hatte Schneiß jedoch keine Kenntnis.
Auffällig an der Veranstaltung war das verhaltene Interese. Die Sitzplätze waren nur zur Hälfte belegt. Und Mitarbeiter aus der Stadtverwaltung sind auch nicht erschienen. Relevanz zur anvisierten Kulturhauptstadt-Bewerbung gab es reichlich.

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Quelle: Internet, halle.de

 

Mo

20

Mär

2017

lKreuzung B80 Straße nach Nietleben

Brücke statt Ampel: B80-Kreuzung Nietleben wird umgebaut und entschärft

 

 

b80-nietleben

 

Die Kreuzung der B80 in Halle-Nietleben wird voraussichtlich ab 2018 umgestaltet. Dabei wird der komplette Knoten entschärft. Statt einer Ampelkreuzung wird der Knoten „planfrei gemacht“, die kreuzende Teutschenthaler Landstraße wird mit einer Brücke über die Bundesstraße geführt und durch Auf- und Abfahrten angebauten. Der Verkehr auf der Bundesstraße kann damit ungehindert rollen, bisher wird er an der Kreuzung aufgehalten. Es kam zudem bereits mehrfach zu schweren Unfällen.

 

Mit der Umgestaltung trage man dem erhöhten Verkehrsaufkommen Rechnung, so Uwe Langkammer von der Landesstraßenbaubehörde auf Nachfrage. Zudem diene die B80 als Hauptanschluss von Halle zur A143. Sobald die Autobahn komplett fertig ist, wird deshalb mit einer weiteren Verkehrszunahme gerechnet.

So soll die Kreuzung einmal aussehen

So soll die Kreuzung einmal aussehen


Noch im Dezember beginnen die Arbeiten die Vermessung sowie die notwendigen Bodenuntersuchungen für die Brückengründung, das Gebiet ist derzeit noch bewaldet. Voraussichtlich drei Monate sollen diese Arbeiten dauern, bevor die Ausführungsplanung beginnt. Auch müssen laut Langkammer Abstimmungen mit den Versorgungsunternehmen erfolgen, weil zahlreiche Leitungen umverlegt werden müssen. Zudem sollen 2017/18 die notwendigen Rodungsarbeiten beginnen. „Im Rahmen der Ausführungsplanung erfolgt dann auch die Präzisierung der mit Sicherheit nicht einfachen Bauphasen und der damit verbundenen Verkehrsführung auf der B 80“, macht Langkammer deutlich. Geplant sei, 2018 zunächst die Brücke zu errichten. Mit einer Fertigstellung der gesamten Umgestaltung sei nicht vor 2020 zu rechnen. Die Behörde geht derzeit von Baukosten in Höhe von 4,8 Millionen Euro aus.

Mehr als 20.000 Fahrzeuge nutzen den Knoten täglich. Mit den Arbeiten wolle man mangelhafte Verkehrsverhältnisse, fehlende Fahrbeziehungen, fehlende Verkehrssicherheit und den mangelhaften Zustand der Verkehrsflächen beseitigen, so Langkammer. „Der Anteil des Schwerverkehrs mit ca. 9 % an der Gesamtverkehrsmenge ist zwar im Konzert der Bundesstraßen im Land Mittelmaß, aber auch hier rechnen wir mit eine tendenziellen Steigerung allgemein und speziell mit Blick auf die A 143.“ Auch für die Fußgänger und Radfahrer verbessern sich die Bedingungen. Es ist ein einseitiger Geh- und Radweg geplant.

 

Durch das sogenannte „halbe Kleeblatt“ bei der Gestaltung ist zudem Grunderwerb nötig. Dabei handelt es sich um eine Größe von 12.500 Quadratmetern, vorwiegend Acker- und Waldflächen.

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Quelle: Internet, Halle.de

Mo

20

Mär

2017

Die unendliche Geschichte: A 143 ?

A143: Planunterlagen für den Weiterbau liegen aus – neue Klagen?

a143

Zum Weiterbau der A143 als Nordumfahrung von Halle ist die nächste Runde gestartet. Seit Montag und noch bis zum 19. April liegen die Planunterlagen bei der Stadtverwaltung Wettin-Löbejün sowie in den Gemeindeverwaltungen Petersberg, Teutschenthal und Salzatal aus. Bis zum 3. Mai haben Bürger und Vereine Zeit, Einwendungen hervorzubringen.

Der geplante, gut 12,7 Kilometer lange Streckenabschnitt der A 143 beginnt nördlich der Anschlussstelle (AS) an die B 80 (Halle-Neustadt) in Höhe Bennstedt und erstreckt sich bis zum Autobahndreieck (AD) Halle Nord. Zusammen mit dem bereits gebauten südlichen Abschnitt (AD Halle-Süd bis AS Halle-Neustadt), der bereits seit Oktober 2004 unter Verkehr ist, verbindet die noch zu bauende Trasse die beiden Bundesautobahnen A 38 im Süden und die A 14 im Norden und schließt damit den Autobahnring um Halle.

Der Streit um die Autobahn läuft seit Jahren. Bereits am 18. Mai 2005 gab es für das Vorhaben einen Planfeststellungsbeschluss des Landesverwaltungsamtes. Diesen hatte das Bundesverwaltungsgericht nach einer Klage von Naturschützern für rechtswidrig und nicht vollziehbar erklärt. Das Gericht führte zur Begründung insbesondere aus, dass die Planfeststellung nicht den Anforderungen des Naturschutzrechts genüge. Rechtlich zu beanstanden sei die Behandlung des Habitatschutzes, des Artenschutzes und der Fachplanerischen Abwägung der Naturschutzbelange. Die festgestellten Mängel rechtfertigten nach Ansicht des Gerichts jedoch nicht die vom Kläger mit seinem Hauptantrag begehrte Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses. Es sah vielmehr die Möglichkeit der Heilung in einem ergänzenden Verfahren.

Die jetzt vorgelegte Planänderung ist der zweite Teil der 4. Änderung und Ergänzung im Rahmen dieses ergänzenden Verfahrens. Zum ersten Teil der 4. Änderung und Ergänzung fand im vergangenen Jahr das Anhörungsverfahren statt. Die Unterlagen wurden vom 09.05.2016 bis zum 08.06.2016 in den betroffenen Gemeinden der Öffentlichkeit zur Einsicht gegeben. Vom 27.09.2016 bis zum 29.09.2016 wurden die eingegangen Einwendungen und Stellungnahmen in Bennstedt mit Vertretern des Vorhabenträgers erörtert. Gegenstand der vergangenen Auslegung waren vor allem Überarbeitungen der naturschutzfachlichen Unterlagen. Inhaltlich beruhten die Änderungen auf erneuten umfassenden naturschutzfachlichen Untersuchungen, die eine Änderung sowohl der technischen Planung (insbesondere Verlängerung des Landschaftstunnels bei Friedrichsschwerz, Gradientenanpassung) als auch des naturschutzfachlichen Maßnahmenkonzepts erforderlich machten. Ziel ist u. a. die Reduzierung der Beeinträchtigungen des FFH-Gebietes „Porphyrkuppenlandschaft nordwestlich Halle“.

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Quelle: Internet, Halle.de

Mo

20

Mär

2017

Mühlgraben

 

mühlgraben bbz architekten

 

Die Stadtverwaltung hat ihren Wettbewerb zur Gestaltung des Mühlgrabens zwischen Klausbrücke und Moritzburg beendet und die Preisträger gekürt. Zehn Büros hatten sich insgesamt beteiligt. Bevor die Arbeiten starten, wir die Verwaltung mit einem Gestaltungsentwurf in den Stadtrat kommen, die Stadt hofft auf Fördermittel. Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht.

 

Der erste Platz ging an bbz landschaftsarchitekten aus Berlin, verbunden mit einem Preisgeld von 9.000 Euro. Der Vorschlag sieht einen Bootsanleger sowie eine Fußgängerpromenade entlang des Wassers vor. Auch ein Spielbereich soll eingeordnet werden. Neben der westlichen Wegeführung entlang des Robert-Franz-Rings sieht der Vorschlag auch einen östlichen Weg vor neben der Neuen Residenz. Diesen jedoch sieht die Jury als entbehrlich an. Es entstehe „eine leicht erhöhte Uferzone als Freizeitfläche in der Grünzone sowie dem Verkehrslärm abgewandte Sphären“, lobt die Jury.
mühlgraben plandrei
Das Büro „plandrei Landschaftsarchitektur“ aus Erfurt erhielt von der Jury Platz 2 und 5.400 Euro Preisgeld. Der Vorschlag sieht eine Anlegestelle für Paddler vor sowie Sitzstufen. Highlight wäre eine Art Uferbalkon mit einer Skulptur in der Mitte. Von hier aus könnten Hallenser und Touristen ausspannen und einen Blick über die grüne Oase inmitten der Stadt genießen. „Die geringen Eingriffe in den Mühlgraben lassen eine hohe Kostensicherheit und schnelle Realisierbarkeit vermuten“, heißt es von der Jury. „Es ist ein wirtschaftlicher und für die Situation angemessener Entwurf.“ Durch die robuste Gestaltung gebe es einen minimalen Pflegeaufwand.
mühlgraben storch
Für STORCH.LANDSCHAFTSARCHITEKTUR aus Dresden gibt es 3.600 Euro und Platz 3. Der Uferweg wird in diesem Entwurf mal direkt am Wasser entlang geführt, mal getrennt von einem Gehölzbereich. Einige Bänke sollen aufgestellt werden. Eingeplant ist ebenso eine Anlegestelle für Paddler.

 

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Quelle:Internet, Halle.de

Sa

04

Mär

2017

Hochhausscheiben: Sein oder Nichtsein, das ist . . .

Quelle: MZ, 4.3.2017, S.9

Do

02

Mär

2017

Firmenphilosophie von Wohnungsgenossenschaften

Quelle:Internet ND

Entschuldigung für schlechte Bildqualität. Bild ist vom Smartphon.

Sa

25

Feb

2017

Nutzung einer Hochhausscheibe durch die Stadt

Quelle: MZ, 25.2.2017, S. 9

Di

21

Feb

2017

Hawkin hatte Recht . . .

Quelle: s.o.  Impressum

3. Er hat einen guten Draht zum Vatikan

Skurril, aber wahr: Obwohl Hawking bewiesen hat, dass es in der Naturwissenschaft keines Schöpfers bedarf, um das Universum zu erschaffen, ist er Mitglied bei der Päpstlichen Akademie der Wissenschaft. Diese Auszeichnung wurde ihm bereits 1986 zuteil, obwohl er bekennender Atheist ist.

4. Er weiß, wann die Welt untergeht

Laut Hawking kann die Menschheit die nächsten 1.000 Jahre nur überleben, wenn sie einen neuen Planeten findet, den sie besiedeln kann. Seiner Meinung nach sei die Erde zu "zerbrechlich", als dass wir sie für immer als Wohnraum nutzen könnten. Das sagte der Astrophysiker während eines Vortrags an der Oxford University im November 2016.

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Mo

13

Feb

2017

Der Genossenschaftsgedanke aktueller denn je . . .

Quelle: ND, 11. / 12. 2. 2017, S, 15

Di

07

Feb

2017

Zukunfsstadt --- Halle-Neustadt

Zukunftsstadt halle.neu.stadt 2050: klimaneutral – vernetzt – integriert

Die Stadt Halle (Saale) beteiligt sich zusammen mit einem lokalen Netzwerk aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung an dem visionären Bundeswettbewerb „Zukunftsstadt“ mit dem Stadtteil Halle-Neustadt. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern und den wissenschaftlichen Partnern könnte eine Modellstadt entstehen, die international beispielhaft für den erfolgreichen Wandel von Abwanderung bedrohter Satellitenstädte ist.

Die Stadt Halle (Saale) gehört zu den 20 Kommunen Deutschlands, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für die zweite Phase des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“ ausgewählt wurden. Mit Hilfe des Wettbewerbes will die Stadt innovative Konzepte entwickeln, die zur nachhaltigen Stärkung des Stadtteils Halle-Neustadt, des Technologie- und Gründungszentrums Weinberg Campus und des Wohngebietes Heide-Süd beitragen und diese verbinden. Mit einem lokalen Netzwerk aus Bürgerschaft, Wirtschaft und Wissenschaft, zu dem unter anderem das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen, Wohnungsunternehmen und Studierende der Kunsthochschule Halle Burg Giebichenstein gehören, kann die Stadt dafür nun rund 200.000 Euro des BMBF einsetzen.

„Der Wettbewerb bietet die Chance, Halle-Neustadt und den Weinberg Campus stärker zu vernetzen. Das Ergebnis würdigt das große Engagement und die Kreativität aller am Wettbewerb Beteiligten."
Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand

„Die wissenschaftlichen Partner der Stadt begrüßen die Entscheidung sehr und sehen hier große Chancen für eine vertiefte Kooperation und Umsetzung weiterer Forschungsprojekte unter anderem im Bereich der nachhaltigen Mobilität und der Material- und Energieinnovation."
Ralf Wehrspohn, Institutsleiter am Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen

In der ersten Phase des Wettbewerbs wurden in offenen Zukunftswerkstätten und zahlreichen weiteren Veranstaltungen gemeinsamen mit Bürgerinnen und Bürgern Ideen entwickelt. Ergänzend dazu gab es eine Umfrage im Internet, bei der die Teilnehmer angeben konnten, was ihnen für die Zukunft ihrer Stadt wichtig ist.

Im Mittelpunkt der am 1. August 2016 beginnenden zweiten Phase steht die Entwicklung des Schulkomplexes „Kastanienallee“ zu einem innovativen Quartiercampus und Begegnungsort von Bürgern, Wissenschaftlern und Existenzgründern. Die Idee: ein Campus für Bildungs- und Kulturangebote, Sportmöglichkeiten kombiniert mit wissenschaftlichen Einrichtung und Unternehmen.

Ein weiteres Projekt umfasst die kreative Gestaltung des Wohn-, Arbeits- und Lebensumfeldes in Halle-Neustadt. Dazu gehören Orte der Begegnung, Angebote für Freizeit, soziale Integration und Kunst aber auch begrünte Fassaden, von Bewohnern gestaltete Innenhöfe und moderne Mobilitätskonzepte.


Die aktuellsten Informationen und Termine zum Projekt finden Sie hier:
http://halle.neu.stadt-2050.de/

Hintergrund zum Bundeswettbewerb "Zukunftsstadt"

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung startete den Wettbewerb im Wissenschaftsjahr 2015
  • 168 Kommunen haben sich beworben
  • 52 Städte, Gemeinden und Landkreise wurden ausgewählt: Halle (Saale) ist dabei
  • Wirtschaft, Wissenschaft, lokale politische Kräfte, Verwaltung entwickeln mit Bürgerinnen und Bürgern ein ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für ihre Kommune.
  • Zusammenwachsen von Halle-Neustadt (als Wohn-, Bildungs- und Arbeitsort), Heide-Süd und Technologiepark „weinberg campus“ zählt zu den bedeutendsten Konversionsprojekten Ostdeutschlands
  • Brückenschlag zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und interkulturellem Sozialraum im Rahmen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) 2025
  • Pilotprojekt Halle-Neustadt: Wissenschaftsstandort „weinberg campus” beteiligt sich mit Sanierungsstrategien, klimaneutralen Energie-Infrastruktursystemen und „grünen” Mobilitätskonzepten
  • Ziel: klimaneutrale und sozial funktionsfähige Stadt der Zukunft

Wettbewerb „Zukunftsstadt“ in drei Phasen

1. Phase 2015
     52 Teilnehmer entwickeln kommunale Vision 2030+
     Start: 1.7.2015; Dauer: neun Monate, 35.000 EUR,
     Mindestergebnis: wissenschaftliche Evaluierung des 
     Zukunftspotentials von Halle-West

2. Phase 2016/2017
    ca. 20 Teilnehmer (nach Juryauswahl) entwickeln
    Umsetzungskonzept der Vision 2030+, 200.000 EUR

3. Phase 2018/2019
     ca. acht Gemeinden und Landkreise werden ausgewählt,
     um ihre Konzepte in kommunalen „Reallaboren“
     umzusetzen (Höhe der Finanzierung mehrere Millionen)

Weitere Informationen

 

Quelle: www.halle.de

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  Bis zum 31.12.2016 war dies ausschließlich die Homepage (HP) des

Bürgervereins Stadtgestaltung Halle.

In der HP werden nunmehr auch Einzelmeinungen von interessierten Bürgern veröffentlicht.

Die veröffentlichten Meinungen müssen nicht mit denen der Redaktion übereinstimmen.